80 Jahre Flucht und Vertreibung

Über 12 Millionen Deutsche und Deutschstämmige wurden aus Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas vertrieben oder flüchteten. Die Überlebenden mussten alles hinter sich lassen: ihre Häuser, Landwirtschaften, Betriebe und andere Besitztümer. Sie waren heimatlos geworden. Über 10.000 Heimatvertriebene wagten in Kempten einen Neuanfang.

Stolpersteine digital

Von deutschem Boden ging mit der Shoah das wohl grauenvollste Menschheitsverbrechen der Geschichte aus. Entsprechend ist auch der deutsche Umgang mit der Vergangenheit, das kollektive Gedächtnis, von diesem Zivilisationsbruch geprägt. Bundesweit erinnern Gedenkstätten, Mahnmale, Stolpersteine und Gedenktafeln an die Verbrechen der NS-Zeit – auch in Kempten. Hier gibt es einen Friedensplatz und Stolpersteine.

55 Köpfe

Auf dem katholischen Friedhof in Kempten ruhen viele Unternehmer, Handwerker, Forscher, Künstler, Mediziner, Politiker, Soldaten, Priester, Nonnen, Wohltäter und Pädagogen.

Im Schuljahr 2026/27 machen sich Schülerinnen und Schüler auf die Spurensuche nach vergessenen Lebensläufen von 55 Kemptener Persönlichkeiten.