Kempten im Mai 1945
Mai 1945: Mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands fand der Zweite Weltkrieg auf europäischem Boden sein Ende.
Am 27. April 1945 zogen US-amerikanische Soldaten in Kempten ein und besetzten die Stadt nahezu kampflos. Eine Militärregierung übernahm die Aufsicht über die städtische Verwaltung.
Kempten hatte den Krieg relativ glimpflich überstanden. In den Jahren 1944/45 gab es einige Bombenangriffe, die sich vor allem auf den Bahnhof, die Artilleriekaserne und Rüstungsbetriebe konzentrierten, allerdings auch Wohngebäude und Kirchen trafen.
Wie andernorts herrschte nun ein Mangel an Lebensmitteln, Brennstoff, Kleidung und Wohnraum.
Der Zustrom von Geflüchteten und Heimatvertriebenen stellte ab dem 27. März 1946 mit dem Eintreffen des ersten großen Flüchtlingstransportes im Kemptener Bahnhof eine zunehmende Herausforderung dar.



