Zeitzeugen

In vielen Quellen wird allgemein von „Flüchtlingen“ gesprochen, genauer fallen unter den Begriff verschiedene Gruppen von Ankömmlingen nach 1945.

„Flüchtlinge“ sind Personen, die durch Krieg oder politische Maßnahmen veranlasst wurden, ihre Heimat zu verlassen, um Leib und Leben zu schützen. Viele Menschen flohen Anfang 1945 vor der herannahenden sowjetischen Armee.

„Vertriebene“ sind Personen, die durch Gewalt oder andere Zwangsmittel dauerhaft aus ihrer Heimat ausgewiesen wurden. Vertriebene wollten grundsätzlich bleiben, verließen ihre Wohngebiete aber aufgrund der „Wilden Vertreibungen“ nach Kriegsende oder den späteren offiziellen Ausweisungen im Rahmen der „Geordneten Vertreibung“.

„Heimatvertriebene“ ist ein rechtlicher Status nach dem Bundesvertriebenengesetz. Damit sind alle Personen gemeint, die am 31.12.1937 ihren Wohnsitz in Gebieten hatten, die zum Deutschen Reich oder zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie gehörten. Dieser Status wurde offiziell durch den „Vertriebenenausweis A“ bestätigt und eröffnete den Zugang zu staatlichen Hilfen.

(vgl. https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Fl%C3%BCchtlinge_und_Vertriebene#Begriffe und BVFG https://www.gesetze-im-internet.de/bvfg/BJNR002010953.html )

Familie Drab aus Pommern und Oberschlesien

Anni und Gerda Eibl aus Muttersdorf

Peter Fink aus Waltenhofen

Familie Forster aus Lanz

Rainer Heidlas aus Komotau

Familie Klatt aus Glasdörfl und Mehlgast

Familie Krohe aus Schweidnitz und Salzgitter

Rosemarie Lauber aus Oels

Hildegard Malz aus Wunsiedel

Familie Müller aus Endersdorf

Dietger und Jürgen Pomp aus Jägerndorf

Ilse Roßmanith-Mitterer aus Spachendorf

Jürgen Schiel aus Busteni

Udo Scholz aus Mährisch-Schönbrunn

Heinz Schubert

Gerlinde Zelt aus Eger