Hildegard Malz

Über die Vertriebenen:
„Sie waren zufrieden.
Ich hätte nicht so leben wollen, wie die gelebt haben.“

Hildegard malz
Hildegard Malz
Geboren am 23. Juli 1930
in Wunsiedel
Hochzeit mit Anton Malz (Jg. 1926),
einen Heimatvertriebenen
aus Karlsbad

Sie lernte ihren Toni beim Tanzen kennen

Heimat, Kindheit

Hildegard Malz wurde 1930 in Wunsiedel geboren. Ihre frühe Kindheit war geprägt von Aktivitäten
der Jugendgruppen, den Terror der NS-Diktatur erkannte sie damals nicht. Bei Kriegsbeginn merkte sie als Jugendliche die Auswirkungen.

Flucht und Vertreibung

Nach Kriegsende war die Lage aufgrund der fehlenden Lebensmittel und Wohnungen schwierig. In ihr Heimatdorf kamen viele Vertriebene. Ihre Mutter musste mehrere
Flüchtlinge in ihrer Wohnung aufnehmen. Sie heiratet später den Vertriebenen Toni Malz (geb.1926), der aus Karlsbad stammte. Er war bis 1948 in Gefangenschaft und folgte anschließend seinen Eltern nach Wunsiedel. Diese waren mit Rucksäcken über die nahe Grenze geflüchtet. Sie lernte Toni beim Tanzen kennen.

Neuanfang im Allgäu

Toni Malz bekommt eine Anstellung bei Gummi-Mayer in Kempten und sie ziehen kurz nach der Geburt ihrer Tochter nach Kempten. Er
engagiert sich in seiner Freizeit für den FC Kempten und integriert sich schnell in der neuen Heimat Kempten.

Im Sommer 1944 wurde das Haubenschloßviertel von
alliierten Fliegerbomben beschädigt. Quelle: Sammlung Lienert
Jugendliche räumen die Trümmerschäden auf.
Fronleichnamsprozession 1951 am Jägerdenkmal.

Hier steht die Biografie