„Die Flüchtlinge und
Max gehring
Vertriebenen waren im
langjährigen Verlauf
ein Segen für uns.“

Geboren 5. Februar 1932
in Unterjoch
1946 Eintritt ins Schülerheim
Stella Maris in Kempten
Wichtige neue Impulse für die Region
Heimat und Kindheit
Max Gehring wurde 1931 als jüngstes von fünf Kindern auf dem Bauernhof „beim Lorenzer“ in Unterjoch geboren. Die Zeit nach 1945 prägte ihn
persönlich. Vor dem Eintritt in das Humanistische Gymnasium Kempten (heute Carl-von-Linde Gymnasium) erhielt er Lateinunterricht bei einer evakuierten Lehrerin aus München, die in der Nachbarschaft aufgenommen worden war.
1946 kam er ins Schülerheim Stella Maris, wo er bereits am ersten Tag in der Reichlinstraße den späteren Oberbürgermeister Dr. Josef Höß
kennenlernte.
Aufnahme von Vertriebenen
Auf dem elterlichen Hof wurden nach dem Krieg Vertriebene aus dem Sudetenland und Oberschlesien einquartiert. Das Zusammenleben
verlief harmonisch. Man teilte Wohnraum, Essen und die tägliche Feldarbeit. Gehring bezeichnete die Ankunft dieser Menschen rückblickend als Segen für das Allgäu. Ihr Fleiß und ihre handwerkliche Tüchtigkeit gaben der Region wichtige neue Impulse.
Nachkriegszeit
Die Studienzeit in Weihenstephan und der Berufsstart waren vom Wiederaufbau gekennzeichnet. 1957 trat Max Gehring eine Stelle beim Milchwirtschaftlichen Verein an. Um eine Dienstwohnung am Spitalhof in Kempten beziehen zu können, heiratete er kurzentschlossen seine Verlobte. Trotz anfänglicher beruflicher Intrigen setzte er sich durch und leitete schließlich über viele Jahre den Kemptener Spitalhof.


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